SMI-Technik
Die
SMI-Schnittstelle definiert eine einheitliche und robuste Verbindung
zwischen Rollladen-/Jalousieantrieben und Steuerungen. Jeweils im
SMI-Antrieb und in der SMI-Steuerung sind kostengünstige, aber
wirkungsvolle Interfaceschaltungen eingebaut, die den anspruchsvollen
Anforderungen im Gebäude entsprechen.
SMI-Antriebe
haben Anschlussleitungen mit 5 Adern. Drei Adern sind für die
Stromversorgung und den Schutzleiter (L, N und PE) und zwei Adern
sind für die Datenübertragung. Die Datenübertragung ist so robust,
dass keine speziellen Leitungstypen erforderlich. Zudem können
Stromversorgung und Datenübertragung (I+ und I-) in der gleichen
Leitung geführt werden.

Die
Telegrammleitungen sind so verpolsicher, dass ein Falschanschluss keine
Zerstörung eines Antriebes zur Folge haben kann. Die Eingangsschaltung
hat eine so hohe Überspannungsfestigkeit, dass auch bei hohen
Störspannung keine Zerstörung möglich ist.
Dank dem
ausgeklügelten SMI-Schaltungsinterface können Leitungslängen bis zu
350m überbrückt werden. Es sind kaum mehr Einschränkungen bei der
Planung zu berücksichtigen.
Die
Telegrammübertragung erfolgt mit 2400 Bit pro Sekunde. Zusammen mit
sehr effizienten Standardbefehlen ist eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit
gesichert.
Die
Parallelschaltung von bis zu 16 Antrieben an der gleichen
Motorsteuerung
ist möglich. Dank einer globalen Adresse ist auch
eine
Inbetriebnahme im verdrahteten System möglich.
Die Antriebe
können gemeinsam oder einzeln angesprochen werden, d.h. die Vergabe
einer Adresse pro Antrieb ist möglich, ist aber bei gemeinsamer
Ansteuerung nicht notwendig.